Der wichtigste Punkt bei der Erstellung eines Trainingsplans

In diesem Artikel geht es um eine Grundlage, die jeder bei der Erstellung eines Trainingsplans berücksichtigen sollte.

Einige unserer Beiträge beschäftigen sich mit sehr speziellen Feinheiten der Trainingsplanung oder Ernährung. Dazu zähle ich beispielsweise alle Beiträge über Supplemente, Mahlzeitentiming, spezielle Trainingstechniken usw.

Heute mal ein Beitrag zu einem ganz elementaren Aspekt der Trainingsplangestaltung.

Wichtigster Faktor – Trainingsplanung

Der Trainingsplan muss auf Dauer umsetzbar sein, elementar dafür ist der Spaß am Training!

Es bringt nicht viel, wenn ein Plan perfekt durchdacht ist, aber dann nur unregelmäßig danach trainiert wird.

Einen Trainingsplan nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu perfektionieren ist grundsätzlich sehr sinnvoll, wenn man schnelle Fortschritte verzeichnen möchte. Einigen macht auch gerade dieses Perfektionieren und Optimieren Spaß, egal was dabei im Training für Anpassungen vorgenommen werden müssen.

Andere hingegen können sich einfach mit gewissen Elementen der Trainingsplanung nicht anfreunden.

Für jemanden der jahrelang mit einem 5er-Split in jeder Trainingseinheit zum Muskelversagen trainiert hat, ist eine Umstellung auf einen Ganzkörpertrainingsplan mit Autoregulation eine ganz andere Art des Trainings. Da hilft es auch nicht viel, dass demjenigen bewusst ist, dass der neue Trainingsplan besser geeignet wäre.

Ein extremes Beispiel, aber ähnliche Situationen habe ich schon öfters erlebt.

In solchen Fällen neigen einige dazu in ein Alles-oder-Nichts-Denken zu verfallen und bleiben einfach komplett bei ihrem alten Trainingsplan.

Dabei gibt es eigentlich immer einen guten Mittelweg.

Worauf ich hinaus will?

Finde einen Mittelweg aus Science und Broscience ohne dabei in Alles-oder-Nichts-Denken zu verfallen.

Einfach ein paar Elemente ins Training einbauen, die vielleicht nicht unbedingt optimal sind, aber dafür Spaß machen.

Wenn du gerne Dropsätze machst, weil du den Muskel dadurch gut spürst, dann baue sie in den neuen Trainingsplan ein.

Das Wichtigste ist, dass der Plan langfristig und regelmäßig durchgeführt wird. Die Feinheiten kann man nach und nach immer noch anpassen.

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