Dynamisches Dehnen vs statisches Dehnen

Dynamisches Dehnen oder statisches Dehnen? Wo sind überhaupt die Unterschiede und wann sollte ich mit welcher Methode arbeiten? Um seine Leistung nicht zu verschlechtern, sollte man wissen, worauf es bei diesen beiden Methoden ankommt.

Dynamisches Dehnen

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um das Dehnen in Bewegung. Die Endposition, bei der man den Dehnschmerz spürt, sollte immer nur für einen kurzen Zeitpunkt eingenommen und dann direkt wieder verlassen werden. Meistens erfolgt dies durch wippende oder federnde Bewegungen. Hierbei ist zu beachten, dass man behutsam vorgeht und langsam anfängt. Wenn
man zu ruckartig in die Dehnung geht, besteht die Gefahr, dass man sich verletzt.

Beispielvideo für dynamische Dehnungen:


Die dynamischen Dehnübungen kann man vor einer Trainingseinheit absolvieren, ohne dadurch anschließend im Training Leistungseinbußen befürchten zu müssen. Genau so gut kann man sie während oder nach dem Training einsetzen.

Statisches Dehnen

Beim statischen Dehnen, wird eine Dehnposition eingenommen, in der man für längere Zeit bleibt. D.h. man verzichtet auf wippende Bewegungen und verharrt einfach in der Endposition der Dehnung. Zur Dauer gibt es hier wieder unterschiedliche Auffassungen. Die mir bekannten reichen von 10 Sekunden bis 7 Minuten.

Wann sollte ich statisch Dehnen?Dynamisches Dehnen durch Kicks

Nicht statisch vor dem Training Dehnen. Durch ein statisches Dehnen vor dem Training steigt die Verletzungsgefahr. Vereinfacht ausgedrückt werden kleine Muskelverbindungen, sogenannte Querbrücken auseinander gerissen. Durch dieses Auseinanderreißen verliert man in der betroffenen Muskulatur an Kraft und Stabilität. Dieser Effekt hält ungefähr 2 Stunden an.

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